Njupeskär Wasserfall und erneut die verzweifelte Suche nach einem CP

Trotz dem kurzen Schlaf, ich war um kurz nach sechs schon wieder wach, fühlte ich mich recht ausgeruht. Kaffee getrunken, Auto startklar gemacht und los gings.

Die 50 km zum Wasserfall war ich ja am Vortag schon gefahren, wusste also, was mich für Wege erwarten würden.

Die Wanderung dorthin war wirklich schön und entspannt. Es ging ziemlich bergan – nicht meine Stärke – aber, wenn ich was will, dann ziehe ich das auch durch.

Da ich schon um gegen halb zehn da war, war ich um 12:30 bereits fertig mit der Wanderung. Das war auch gut so, denn ich wollte ja noch eine Ecke fahren. Mein Plan war, den Flatruetvägen zu fahren. Die höchste befahrbare Straße in Schweden 975 m hoch.

Unterwegs bekam ich dann endlich mal ein Rentier zu sehen:

Google Maps instruiert und ich dachte – und das werde ich zukünftig nie wieder tun – der wird schon die richtige Route finden.

Unvermittelt, als ich auf der Landstraße unterwegs war von der ich dachte, Sie bringt mich an mein Ziel, wollte Maps rechts abbiegen. Ich folge dem ja meistens – mit dem Erfolg, dass ich schon wieder auf einer Schotterpiste gelandet bin.

Ich habe mich da also rund 20 km durch die Gegend gekämpft und dann das:

Auf dem Weg war mir ein paar Kilometer vorher ein Weg aufgefallen, der nach links wegführte. Nun gut, fahre ich eben den entlang. Ja, und dann kams: Gegenverkehr. Der war mit Anhänger unterwegs und keine Ausweichmöglichkeit vorhanden. Somit durfte ich also einen Kilometer rückwärts bergab bis zur „Hauptstraße“ zurückfahren. Da habe ich dann vollends entnervt die Segel gestrichen und bin zurück zur Hauptstraße.

Also auf, den nächsten CP anfahren und das war es für heute. Nur, es gibt im Umkreis von 50 Kilometern genau einen CP – und der war ausgebucht. Also wieder 30 km zurück und tatsächlich tauchte ein Schild auf: Stellplatz. Mir war mittlerweile alles egal. Hin da und tatsächlich einen Platz bekommen. Sogar Sanitär ist vorhanden.

Hier stehe ich also nun seit 1,5 Stunden und ein Gewitter jagt das nächste. Von den Mückenschwärmen rede ich gar nicht erst.

Und als Highlight des heutigen Tages: mein Kühlschrank funktioniert nicht mehr. Ich habe keine Ahnung warum, aber der Inhalt ist jetzt gut gewärmt und wird dann Morgen wohl dem Müll zugeführt werden. Also darf ich mir Morgen noch eine Kühlbox kaufen, es sei denn, jemand aus meinem Camper Forum hat eine Idee was sein könnte. Aber abgesehen davon, habe ich auch nur ziemlich überschaubares Werkzeug dabei. Letztlich spiele ich gerade mit dem Gedanken die Tour zu beenden und einfach nach Hause zu fahren.

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