Gafanha da Boa Hora und die Flucht nach Porto

Der Plan war eigentlich, an dem tollen Strand zwei Nächte zu verbringen. Die Euphorie war aber schon am nächsten Morgen verflogen. Keine Toiletten, keine Dusche. Nicht so wirklich der Plan zumal es nicht einen einzigen Baum gab. Das wäre bei den aktuellen Temperaturen (rund 36 Grad) wohl nicht so toll gewesen.

Der entscheidende Grund war aber der Waldbrand, zwar ca. 20 km entfernt, aber auf dem Standplatz (CP kann man das ja nicht nennen). Als ich morgens wach wurde und die Tür öffnete (mein Fenster ging zur anderen Seite) schlug mir beißender Geruch entgegen. Der ganz Platz war nebelig, besser hat man das noch am Strand gesehen, zu dem ich mit meinem Kaffee geflüchtet bin (erfolglos). Schröder und mein Fahrerhaus (ich lasse das Fenster immer etwas auf) waren mit Asche übersät

Erschreckend fand ich die Sturmschäden, die der Frühjahrssturm hinterlassen hat. Hier nur mal ein Bild. Die Bäume wie abgeknickte Streichhölzer. Leider habe ich kein Bild.

Auf dem Weg unterwegs gab es immer wieder merkwürdige Farbvarianten am Himmel. Das muss aber nicht zwingend mit den Bränden zu tun gehabt haben:

Ein bisschen frische Luft gab es dann aber auch mal wieder, da war ich Vila Nova de Gaia, kurz vor Porto:

3 Kommentare zu „Gafanha da Boa Hora und die Flucht nach Porto“

  1. ich genieße deine Fotos u.a. vom Atlantik
    ….und auch deine Berichte immer wieder spannend
    ….pass auf dich weiter auf (Hitze/Waldbrände u.s.w.)
    LG Regina

  2. Waldbrand- auch wenn 20 km entfernt hätten mir tierische Angst gemacht. Weiss ich, wie schnell sich sowas ausbreitet?! Da wäre ich auch geflüchtet. LG Bine

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