Mein erster Weg führte mich heute nach Mafra in den National Palast. Dort wollte ich eigentlich vor allem wegen der Bibliothek hin. Dazu gleich mehr:












Die Bibliothek würde leider von einer Horde Kindern bevölkert, so dass dort kein wirklicher Zugang möglich war. Ich gebe zu, ich war sehr enttäuscht. Trotzdem natürlich Foto/Video:




Auf meinem Weg bin ich dann mal kurz am Strand von Peniche gewesen. Dort war es so windig, dass ich es im Nachgang nicht bereut habe, dort zu bleiben. Der Sand hätte mich vermutlich gesandstrahlt (wobei, vielleicht hätte mich das dann jünger aussehen lassen?)


Weiter ging es nach Obidos, wieder ein Tipp aus dem Camper Forum. Das Örtchen hat mir wirklich gut gefallen:







Solche Wege – das ist in der dortigen „Burg“ wären bei uns allerdings undenkbar. Absturzgeländer oder auch nur eine Haltemöglichkeit an der Wandseite – Fehlanzeige:





Was mich richtig „angekotzt“ hat war mal wieder eine Frau aus der Deutschen Fraktion. Gut gestylt, mit Flip-Flops und einem Sohn (ca. 14 Jahre alt) der extreme Höhenangst hatte. Den hat sie dermaßen getriezt und angepflaumt, dass der mir sehr leidgetan hat. Hätte nicht viel gefehlt und er wäre auf allen vieren die Mauer entlang gekrochen. Keine Ahnung, warum man sowas machen muss.
Ich habe keine Höhenangst, aber Respekt hatte ich auch.
Die bisher skurrilste Buchhandlung die ich je gesehen habe. In einer alten Kirche ein Ladengeschäft:

Hier kann man alle erdenklichen Fischkonserven kaufen:

Heute stehe ich mal am AdP (Arsch der Pampa). Eigentlich sollte hier ein Meerzugang sein, ist aber nicht. Na ja, wenigstens kann ich bisschen Atlantik sehen und vor allem hören:




Die kleinen Episoden von heute:
Touristenhochburg, ich sitze in einem Restaurant (btw. hier habe ich das beste Käsesandwich – richtig warm und mit Tomaten – gegessen) – keine Zahlung per Kreditkarte möglich. Gut, dass ich doch noch ein paar Euro in der Tasche hatte.
Der kleine CP – wobei er diese Bezeichnung nicht verdient, ich habe bisher nicht mal die Toiletten gefunden (gibt’s aber) – nimmt auch nur Cash. Dafür ist der Preis mit 10 Euro echt mal ein Hit. Am Besten war aber die Dame an der Rezeption. Nachdem sie gemerkt hat, dass ich aus Deutschland komme, hat sie sich in fast einwandfreiem Deutsch mit mir unterhalten. Sie hat vor 15 Jahren mal 10 Monate in D gelebt. Respekt für die Sprachkenntnisse.
Auf meinem Stellplatz, direkt neben einer ruhigen Straße und mit Stacheldraht geschützt ging ein Mann entlang. Im astreinen Deutsch fragte er mich wo ich herkomme. Wir kamen eine Runde ins Plaudern, er hat viele Jahre in Berlin gelebt, ist aber Portugiese. Er hat mir noch unzählige Ausflugstipps genannt, aber leider reicht die Zeit dafür nicht mehr. Die Menschen hier sind im Regelfall wirklich total nett und aufgeschlossen.
Mein größtes Problem sind aber aktuell die Mücken. Ich habe Fliegengitter, aber die Viecher kommen irgendwie trotzdem immer rein. Sehr nervig.
Ganz tolle Bilder, wobei mein Highlight heute, das Ladenlokal in der Kirche. So toll gemacht, sieht so einladend aus. LG Bine
Moin,
ja, die war cool. Konnte leider keine weiteren Bilder machen.
Gruß
Bäumchen