Heute standen mehrere Ziele auf dem Plan. Gleich vorweg, zwei habe ich gestrichen. Ob das sinnvoll war? Werde ich wohl vorläufig nicht erfahren, weil ich sie auch nicht nachholen werde. Ist zwar noch in der Gegend, aber ich habe noch ein paar wichtigere Ziele.
Fangen wir also an mit Mertola. In erster Linie war ich dort wegen der Kirche/Moschee und war ziemlich enttäuscht. Bilder gibt’s trotzdem gleich. Das „Städtchen“ ist ganz nett, aber natürlich, wie überall wo ich hinfahre, eine Berg- und Tal Gegend. Entsprechend schwitzt man, auch wenn es auf den Bildern nach „schlechtem Wetter“ aussehen wird. Nicht wirklich: durchgehend 33 Grad auch bei Bewölkung (ich weiß, ihr seid in D derzeit wesentlich schlimmer dran).
Nun aber: Auf dem Weg zur Burg/Kirche


Die Burg liegt hoch über dem Alentejo. Das ist das Gebiet von dem ich hier rede. Also alle Bilder heute sind aus dem Alentejo, welches manchmal ziemlich langweilig daherkommt, aber viel Abwechslung in der Natur bietet.
Ausblicke von der Burg ins Land:



Die Burg:



Diesmal keine Möwe:

Blick über Metola

Der Friedhof:

Die angeblich so wunderschöne Kirche. Ja, war nett, habe ich aber schon deutlich schönere gesehen.




Anschließend bin ich weiter zur Kupfermine:


Alte Bebauung an der Mine:


Mir war es allerdings zu warm, da einmal drumherum zu laufen.
Landschaftsbilder aus dem Alentejo:




Aufgrund eines Tipps aus dem Camper Forum bin ich dann nach Monsaraz gefahren. Das hat sich wirklich gelohnt. Schwieriger war es für Schröder eine Parkpatz zu finden, den ich auch anfahren konnte. Das ganze ist sehr steil. Hat aber auch geklappt. Ein typisches Dorf, schmale Gassen und kaum blöde Touris wie ich (außer natürlich zwei deutschen Ehepaaren, die aber sehr nett waren):











Gleich um die Ecke gabs dann noch einen Steinkreis. Die Bedeutung habe ich nicht rausgesucht, nur Bilder gemacht:


Nun stehe ich auf einem sehr kleinen, mitten im nirgendwo liegenden, CP. Es ist eine unfassbare Ruhe hier.
Das Gebiet gehört zum Dark-Sky-Schutzgebiet. Hier wird es Nachts absolut dunkel, kein Licht aus dem Umfeld einer Stadt kann stören und man sagt, dass sogar die Milchstraße erkennbar sein soll. Das Problem: es ist absolut bewölkt und so werde ich in diesen Genuß vermutlich leider nicht kommen. Dabei war das einer der Gründe noch so weit raus zu fahren. Aber gut, kann man nicht ändern.
Hier wachsen übrigens Azaleen und Kakteen:


Im Hintergrund hört man Kuhglocken aber keine Kühe, dafür Schafe. Sollten die etwa Kuhglocken tragen? Vorhin habe ich eine Herde gesehen, mit Schäfer und Begleithunden – einer davon sah aus wie Benji mit kürzerem Fell <3
Richtig schade finde ich, dass ich bisher nicht einmal portugiesisch gegessen habe. Wo immer ich übernachte gibt es weit und breit keine Restaurants. Ich wollte doch so gern Fisch und die gute einheimische Küche essen. Na ja, ein paar Tage bleiben ja noch und in Lissabon (steht noch nicht fest) oder Porto werde ich wohl mal Glück haben.
Das Topping á la Birgit vom heutigen Tag:
Ich habe leichte Verdauungsschwierigkeiten und dies auf die Milch im Kaffee geschoben. Gestern also erstmal was Vegetarisches gekauft… und vergriffen. Glaubt mir, bei Milch aus Haselnüssen kann kein Kaffee der Welt mehr gut schmecken – zumindest mir nicht. Boah, eklig……
Schön geschrieben, tolle Bilder. Genieße deine Zeit. LG Bine
sehr schön wieder 👍😊