Zur Abwechslung war ich mal früh auf Tour. Hatte fast schon ein schlechtes Gewissen die Nachbarn zu wecken. Aber gut, da mussten sie nun durch.
Mein Weg führte mich heute nach Salamaca, rund 430 km. Teilweise sind die Autobahnen sowas von leer, das würde ich mir in D auch manchmal wünschen.
Die Strecke direkt nach San Sebastian war wirklich wunderschön. Viele Berge, sattes Grün. Eine Gegend, die ich noch mal auf dem Zettel haben sollte, zumal ich von San Sebastian auch nichts gesehen habe.
Hinter den Hügelketten wird es allerdings bis nach Valladolid ziemlich langweilig. Die Gegend sieht aus wie verdorrt und es gibt kaum eine Abwechslung unterwegs. Macht auf jeden Fall müde beim Fahren.
Die Gegend um Valladolid ist allerdings herrlich gewesen. Satte Pinienwälder – ein toller Anblick. Mit Fotos aber wieder schwierig, wenn ich am Fahren bin.
Gegen 13.30 war ich dann auf meinem Standplatz, dem Camping Regio in der Nähe von Salamanca. Ich hatte im Vorfeld recherchiert, dass direkt vom CP aus der Bus nach Salamanca fährt. Das habe ich genutzt – allerdings nicht, ohne einmal kräftig nass zu werden. Es kamen wolkenbruchartige Regenfälle, gepaart mit kräftigem Gewitter runter. Nun ja, im Bus war es erst mal egal und einen Regenschirm hatte ich auch dabei. Dabei bliebt die Temperatur aber konstant bei 32 Grad, was es nicht wirklich angenehmer gemacht hat.
Blöderweise hatte ich mich darauf verlassen, eine Tourist Information zu finden um mir einen Stadtplan zu holen. Nur hatten die zu der Zeit alle Siesta. Ich bin also etwas unkoordiniert durch die Gegend gelaufen. Na ja, am Ende waren es dann knapp 13.000 Schritte.




Ganz Salamanca besteht in erster Linie aus der Universität. Ich habe noch nie so viele Uni-Gebäude in einer Stadt gesehen! In so alten Gemäuern fühlt man sich vermutlich richtig gut beim Studium. Ob das jetzt alles Uni ist, kann ich nicht mehr sagen:






Die Kirchen sind allesamt optisch – von außen betrachtet, denn 10 Euro Eintritt pro Kirche habe ich nicht eingesehen – irgendwie gleich:










An der Stadtmauer habe ich dann einen hübschen kleine Garten entdeckt – und vergessen Bilder zu machen. Dafür aber wenigstens einen Weinbogen.












Insgesamt hat mir Salamanca gut gefallen. Insbesondere die Möglichkeit relativ Stadtnah zu übernachten und mit Öffis in die Stadt zu fahren.
Heute hatte ich übrigens das schlechteste Essen überhaupt. Das war wirklich: der Hunger quält es rein.
Morgen soll es nach Cordoba gehen. Da habe ich aber ernsthafte Schwierigkeiten einen geeigneten Übernachtungsplatz zu finden. Ich bin jetzt schon deutlich hinter meiner Zeitspanne, aber da ich erst gegen frühen Nachmittag ankommen werde, ist die Zeit für Besichtigung viel zu kurz. Ich müsste also noch eine weitere Nacht bleiben. Es gibt einen Stellplatz mit exakt 1 Toilette (für rund 50 Wohnmobile) und exakt 0 Duschen. Ich weiß also noch nicht so genau, was ich machen werde.
Schöne Fotos Birgit
weiterhin eine gute, entspannte Reise
Zumindest mal keine Katastrophen von der Chaos-Queen 😉 Bericht liest sich richtig gut, mit ganz tollen Bildern. Gerne mehr davon – ohne Chaos. LG Bine
Mal sehen was heute so passiert 😁
Hey Lieblingsnachbarin,
ist ja mal wieder abenteuerlich. Ich bewundere dich für deinen Antrieb. Tolle Bilder, tolle Beschreibung. Ich wünsche dir viel Glück und Spaß an deinen weiteren Tagen.
Georg-Martin
Danke dir. Mal sehen was Morgen kommt 😉